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Samstag, 1. Februar 2020

Es geht endlich los! Der Bagger rollt

Das lange Warten nach der Hausbestellung im Oktober hat ein Ende, nun geht es endlich los! :-)

Am vergangenen Montag den 27.01. rollte endlich der Bagger auf unserem Grundstück und die Erdarbeiten wurden begonnen. Kurz nach Sonnenaufgang war der Vermesser bereits vor Ort, um die Grobabsteckung vorzunehmen, d. h. die Fläche großzügig abzustecken, die später mit Haus und Carport bebaut wird.
Wir waren auch noch vor der Arbeit dort, als der Bagger bereits den ersten LKW voll Erde geladen hatte, um die ersten Schritte festzuhalten.

Zudem konnten wir an dem Morgen noch miterleben, wie die Erdarbeiter zunächst eine provisorische Baustraße mit Kies errichten mussten (Bild 2), um an den folgenden Regentagen mit den Maschinen problemlos aufs Grundstück zu kommen.

Ein unglaublich schönes und auch neues Gefühl, wenn die Arbeiten für unseren Traum vom Schwedenhaus langsam real und greifbar werden. Man sieht Tag für Tag Fortschritte.

All die abgetragene Erde haben wir gleich abfahren lassen. Das bedeutet zwar viele Kosten, aber gleichzeitig auch ein sauber vorbereitetes Grundstück. Somit muss nach Abschluss der Bauarbeiten am Haus nur noch Muttererde aufs Grundstück gebracht werden und Rasen kann ausgesät werden. Kurzum hat man danach einfach weniger Arbeit auf dem Grundstück.

Nach nur vier Tagen haben die Erdarbeiter ihre umfangreichen Arbeiten abgeschlossen.
Was wurde alles gemacht?

  • ca. 600 m³ Erde wurden ausgebaggert und abgefahren
  • ca. 82 t Kies/Füllboden wurden angefahren
  • neben der vorbereiteten Hausstellfläche wurde damit auch das ganze Grundstück verdichtet
  • mit Schotter wurde eine Stellfläche für den Kran errichtet, der unser Hausmaterial abladen wird. Dort wird dann später unsere Auffahrt mit Carport entstehen. Also haben die Erdarbeiter uns damit schon eine gute und feste Grundlage geschaffen und wir werden die ersten Monate nicht im Matsch, sondern auf einer befestigten Fläche, auf unser Grundstück fahren können.

Also eine ganze Menge Arbeit, welche die Erdarbeiter zu unserer vollsten Zufriedenheit getan haben. Sogar die provisorische Kiesbaustraße, welche auch teilweise übers Nachbargrundstück verlief, wurde vorbildlich und sauber wieder abgetragen.
Wir haben das Ergebnis am Freitagabend bestaunen können und konnten unser Grundstück kaum wiedererkennen. Hier kommt nun für euch die Verwandlung des Grundstücks an den vier Tagen in vier Bildern:

Montag 27.01.

Dienstag 28.01.

Mittwoch 29.01.

Donnerstag 30.01.

Wahnsinn oder?! :-) Das Ergebnis im schönen Sonnenuntergang hat uns wirklich beeindruckt und wir wollten gar nicht wieder weg.
Was uns zudem positiv überrascht hat, war dass das Subunternehmen welches unsere Bodenplatte errichten wird, gleich nach Abschluss der Erdarbeiten vor Ort waren und das Schnurgerüst aufgestellt haben. Hiermit wird die exakte Position und Größe der Bodenplatte mittels einer Feinabsteckung eingemessen.
Wie geht es nun weiter? Am 10.02. wird mit den Arbeiten für die Bodenplatte begonnen. Wir hoffen auch davon nur Gutes berichten zu können, sodass unser Hausliefertermin am 17.02. nicht gefährdet wird :-)

Bis bald
Maria & Marc

Samstag, 5. Oktober 2019

Zwischen Anträgen, Urkunden und Gutachten

Auch wenn es hier in den letzten vier Wochen ruhig war, hat sich doch ganz viel getan :-) wenn auch hauptsächlich nur Bürokratie, aber auch die ist leider notwendig um dem Traum vom Eigenheim ein Stück näher zu kommen. Ich fasse einmal zusammen:

Am 29. August haben wir ja unseren Grundstückskaufvertrag beim Notar verlesen und beglaubigen lassen. Man gab uns dort die Information mit auf dem Weg, dass es sich jetzt bis zu 8-9 Wochen hinziehen kann, bis das Grundstück durch die Eintragung ins Grundbuch und Zahlung durch die Bank offiziell an uns über geht. In der Zwischenzeit würden wir auch Post von sämtlichen Behörden mit Rechnungen beglückt werden. Mit dem zweiten Punkt hatten sie Recht, die Rechnungen nehmen kein Ende. Aber mit dem ersten Punkt haben sie erfreulicher Weise etwas großzügig geschätzt, denn zu unserer Freude geht doch alles etwas schneller als gedacht :-) man muss nur fleißig hinterher telefonieren und dann läuft das. Somit geht das Grundstück also schon in Kürze an uns über. Einen Monat früher als von der Notarin angedacht.

Nichts desto trotz haben wir inzwischen aber schon ein Bodengutachten in Auftrag gegeben, welches unsere Baufirma vor den Fundamentarbeiten anfordert. Das dürfte auch in den nächsten Tagen bei uns sein und da wir - im wahrsten Sinne des Wortes - auf Erfahrungswerte von Nachbargrundstücken bauen können, werden wir diesbezüglich nicht mit bösen Überraschungen rechnen müssen.
Heute waren wir wieder an unserem Lieblingsplatz und haben nach den Bohrlöchern gesucht, um sicher zu gehen, dass die Firma bei dem Gutachten nicht nur "Copy and Paste" vom Nachbargrundstück anwendet ;-) aber wie ihr auf dem zweiten Foto sehen könnt, sind wir fündig geworden. Vier Bohrlöcher á 5 Meter Tiefe sind auf unserem Grundstück, welche die Kinder gleich wieder fleißig mit Steinen gefüllt haben.

In der Zwischenzeit haben wir uns auch schon mit Angeboten für Solar, Maler-/Spachtelarbeiten, dem Bauantrag, Entwässerungsantrag uvm. beschäftigt. Und der Bauherr war schon kurz davor die ersten Möbel einzukaufen, was jedoch mit harter Überzeugungsarbeit noch verhindert werden konnte :-D ja es kribbelt eben in den Fingern.
Unglaublich was man alles so um die Ohren hat, auf dem Weg zum Eigenheim, neben dem alltäglichen Wahnsinn.
Der mitunter aufregendste Termin steht für uns am 18.Oktober an - die Bemusterung :-) ach was freuen wir uns schon darauf. Einen Tag Urlaub wird es in Anspruch nehmen die Türen, Fenster, Griffe, Fensterbänke, Hausfarbe, Treppe etc. auszusuchen und zu bestellen. Und laut Bauvertrag wird die Bestellung dann innerhalb von 10 Wochen zusammen mit dem Holz geliefert und der Bau kann beginnen. D.h. voraussichtlicher Baubeginn ist Januar 2020 :-) bis dann haben wir nun also Zeit für die Erd- und Fundamenarbeiten, die ja auch frostfrei erfolgen müssen.
Wir lesen uns dann wieder nach unserem Bemusterungstermin.

Bis dahin
Maria & Marc

Samstag, 31. August 2019

Unser Grundstück

Seit zwei Tagen dürfen wir uns offiziell Grundstücksbesitzer nennen :-D
Wie ihr vielleicht bei Instagram gesehen habt, waren wir beim Notar um uns einen 19 Seiten langen Grundstückskaufvertrag vorlesen zu lassen, womit es dann feierlich besiegelt war. Nun dürfen wir - nachdem der Eintrag ins Grundbuch erfolgt ist - dieses 621 m² großes Fleckchen Erde unser Eigen nennen.


Wie kamen wir zu unserem Grundstück? Wie wir euch in unserem ersten Blogbeitrag geschrieben hatten, haben wir uns bereits auf der Baumesse 2018 ein Grundstück reserviert. Das ist auf einem Baugrund, welches - nach damaligen Informationen - zu Jahresbeginn 2019 erschlossen und Ende des Jahres bebaubar wäre. Pustekuchen - auf diesem geplanten Bauland ist bis heute kein Bagger gerollt, geschweigenden wird es in absehbarer Zeit soweit sein.
Umso besser das wir uns schon, bevor wir von diesem Debakel erfuhren, nach Alternativen umgesehen haben. Da kamen wir auf ein großes und kostengünstiges Grundstück auf dem Lande, welches aber letztendlich nicht bebaut werden darf, weil daneben Gewerbe angesiedelt ist. Dann ging es um ein neues, gut gelegenes Baugebiet außerhalb der Stadt, wo wir uns ebenfalls ein Grundstück reserviert haben. Leider stellte sich dann mit Aufstellung des B-Plans heraus, dass dort keine Häuser mit komplett Holzfassade gebaut werden dürfen.
Somit war dann auch der dritte Anlauf für ein Grundstück hinfällig, bis wir dann - ebenfalls über Umwege auf Kopfsteinplaster - auf unser jetziges Grundstück gekommen sind. Es hatte sich so zugetragen, dass ein Bauunternehmen das Grundstück inklusive schlüsselfertiges Eigenheim vermarktete. Weil der Preis unschlagbar attraktiv war, wollten wir uns das Angebot einmal persönlich beim Unternehmen anhören. So weit so gut, alles klang rundum perfekt, dass man sich fragen musste, wo da der Haken ist.
Nun sind wir zunächst einmal losgezogen, um uns das besagte Grundstück anzusehen und als wir dort ankamen trauten wir unseren Augen kaum - genau gegenüber hat ein Bauherr ein Akost Schwedenhäuschen gebaut :-D Wir dachten uns nur, das kann doch jetzt nicht wahr sein - nun haben wir ein passendes Grundstück gefunden, aber sollen dort mit einer anderen Firma bauen und zudem ein tolles Schwedenhaus, wie wir es uns eigentlich auch wünschten, direkt vor der Nase haben?
Quelle: https://www.gardena.com/de/gartenmagazin/my-garden
Nein, das kam gar nicht in Frage. Schon gar nicht, als wir kurz darauf zu einem Sommerfest von Akost eingeladen wurden, auf dem uns wieder bewusst wurde, wie gern wir ein Haus mit ihnen bauen würden. So stellte sich nun also die Frage, wie kommen wir an das Grundstück, ohne mit dieser anderen Firma bauen zu müssen. Wie wir dann von dem Grundstückseigentümer erfahren haben, dass die Reservierungsfrist für diese Firma auf das Grundstück abgelaufen sei, mussten wir nur noch als Interessenten nachrücken und nach sechs Wochen Kaufinteresse anmelden.
Und was lange währt wird ja bekanntlich gut und somit haben wir nun - mit wahrscheinlich mehr Glück als Verstand - ein tolles Grundstück in Stadtrandlage, ca. 5 km Luftlinie von unserer jetzigen Innenstadtlage entfernt und können uns dort den Traum vom Schwedenhaus erfüllen. Und Akost darf zudem gleich mit zwei Häusern aus ihrer Hand in einer Straße werben :-) das gibt es auch nicht so oft.
Der nächste Schritt ist nun, dass ein der Lage- und Höhenplan vom Grundstück durch einen Vermesser und ein Bodengutachten erstellt wird. Die Pläne werden dann zusammen mit den Hauszeichnungen zum Bauantrag eingereicht. Und sobald wir von der Notarin die Zahlungsanweisung für das Grundstück bekommen haben und das Geld geflossen ist, treffen wir uns mit dem vorherigen Grundstückseigentümer zur Übergabe vor Ort, wo dann die Grenzpfähle gesetzt werden. Das wird aber ein paar Wochen dauern. Dazu gehört leider jede Menge Bürokratie ...
Rechts seht ihr noch eine kleine Spielerei von uns mit dem Gardena Gartenplaner :-) So oder so ähnlich könnten wir uns unser Fleckchen Erde vorstellen ❤

Bis bald
Maria & Marc